Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

Es waren milde Temperaturen und Sonne für den heutigen Tag gemeldet – und damit ging es mit dem Wohnmobil auf die erste Fahrt im neuen Jahr zum Spitzingsee. Schon bei der Anfahrt konnte ich an der Anzeige ablesen, dass der Föhn ganze Arbeit liefert. Während es unten am Schliersee noch 1 Grad hatte, wurden am Spitzingsee schon 9 Grad gemessen.

imageAllerdings war der blaue Himmel noch nicht wirklich zu sehen. Die Berge südlich des Vallepp waren wolkenverhangen und einige Regentropfen kamen aus den Wolken, die mich nötigten den Rucksack wasserdicht zu verpacken. Vom Westen waren jedoch die ersteimagen Streifen ohne Wolken zu erkennen – damit war der Tag genau richtig, um live zu erleben, wie sich ein Föhnsturm aufbaut Smile

Der Wind blies am Übergang zum Rotwandhaus schon heftig ins Gesicht, beim Besteigen der Rotwand ging es aber richtig zur Sache. Da es zudem ziemlich kühl war (die imageSonne war noch nicht da), war der Boden vereist und ziemlich glatt. Vorsichtig näherte ich mich dann dem Gipfel an, beließ es aber dann mit der Sicht aufs Gipfelkreuz – ich hatte schon auf dem Grad Mühe die Balance zu halten. Trotzdem ist die Sicht von der Rotwand immer wieder grandios – und heute war es mit dem Sturm ein besonderes Erlebnis.

Konzentriert ging es dann den Weg zur Rotwandhütte zurück, um nicht doch noch irgendwo auszurutschen. Die Gulaschsuppe half beim Aufwärmen und Warten auf die Sonnenstrahlen, imagedie auch kurze Zeit später erscheinen sollten. imageDer Rückweg war zwar immer noch windig, aber mit blauem Himmel und einer sensationellen Sicht hinüber zur Zugspitze ein Genuss.

Bei der Ankunft am Spitzingsee hatte sich der Himmel schon wieder zugezogen und der Wind war abgeflaut – was auf der anderen Seite ein schönes Bild vom zugefrorenen See zuließ.

Hat heute Spaß auf mehr Touren dieser Art gemacht Smile

Nach langer Zeit mal wieder ein Blogeintrag – aber die erste Feierabendwanderung 2018 mit Tobi ist es auf jeden Fall wert dokumentiert zu werden Smile.

imageBeim Angrillen am Neujahrstag wurde gleich der 03. ins Auge gefasst, um unsere alljährliche Wanderung von Andechs nach Starnberg anzugehen. Allerdings machte uns dann der heftige Sturm Burglind einen Strich durch die Planung. Die S-Bahn endete nicht in Herrsching unserem geplanten Ausgangspunkt, sondern schon in Seefeld – aber flexibel wie wir nun mal sind, startete die Wanderung nun in Seefeld. image

Von der S-Bahn wanderten wir in der Dämmerung hinauf zum Seefelder Schloss, von wo aus der Weg westlich am Widdersberger Weiher vorbei hoch über imagedem Pilsensee in Richtung Andechs geht.

Bei immer noch starkem Wind und einsetzender Dunkelheit packten wird auch bald die Stirnlampen aus, um den umgestürzten Bäumen und herabgefallen Ästen frühzeitig ausweichen zu können. Vor Kloster Andechs mussten wir auch kurzzeitig die Straße nutzen, da die Wege doch ziemlich matschig, rutschig und einige Male blockiert waren.image

Trotz schlechtem Wetter war die Klosterwirtschaft gut besucht. Wieder aufgewärmt bei einem Wammerl und dunklen Bier fällten wir die Entscheidung, dass unsere heutige Wanderung nicht weiter nach Starnberg geht. Wir wählten den einfacheren Weg übers Kiental nach Herrsching, der durch seine geschützte Lage frei von umgefallenen Bäumen/Ästen war.

imageEine kurze Einkehr beim Antenwirt beendete unsere heutige Auftaktwanderung – bemerkenswert war noch der Busfahrer des Schienenersatzverkehrs, der uns tatsächlich 10 min. in der Kälte warten ließ, bis er die Türen des Bus öffnete – aber was soll’s – wir nahmen es mit Humor und ohne Problem ging es zurück über Seefeld nach München.

… und hoffentlich bleibt es dieses Jahr nicht bei der einzigen Wanderung Winking smile

IMG_0964 (768x1024)Am letzten Tag unseres Aufenthalts hatten wir die Ehre, eine Privatführung von Kevin durch die Schule von Westminster zu bekommen – gepaart mit einigen IMG_0978-Montage (534x1024)Informationen zur Schule. Die Westminster Schule ist eine der angesehensten Schulen von England und die Aufnahme ist an einen Test gebunden. Um die Schule zu vergrößern und den Unterhalt sicherzustellen, hat die Schule das Glück, dass der Autor von “Winnie the Pooh” sein Vermögen zu 25% der Schule gestiftet hat. Nachdem vor ein paar Jahren die Rechte zu einem hohen IMG_0977 (768x1024)Preis an Walt Disney verkauft wurden, konnte das Geld zur Erweiterung der Schule eingesetzt werden. Unter anderem wurde ein altes Kloster zugekauft, das direkt neben der Schule gelegen ist.

Aus dem Hof kann man direkt den Tower des Parlaments sehen und der Innenhof atmet die lange Geschichte der Schule. Der Garten, der zur Westminster Abbey gehört, ist der älteste ununterbrochen bewirtschafteteIMG_0991 (1024x730) Garten in England (wahrscheinlich über 1000 Jahre).

Die Führung konnte uns nochmals einen Eindruck geben auf welcher besonderen Schule Marius drei Wochen verbringen durfte.

IMG_1017 (755x1024)Leider war uns der Besuch von Westminster Abbey danach nicht möglich. Aufgrund von Karfreitag waren keine Besichtigungen erlaubt, was uns aber nicht davon abhielt zur St. Paul’s Cathedral zu fahren und es dort zu probieren. Hier hatten wir Glück: über den ganzen Tag hinweg wurden hier Psalmen und Predigten vorgetragen. Somit war die Kirche für jeden zugänglich.

Nach den vielen Besichtigungen war es dann auch an der Zeit etwas für unseren Magen zu tun – ein Tipp von Bine und IMG_1024 (1024x768)Bertl brachte uns zum Borough Market in der Nähe der Milleniums Bridge auf der Südseite der Themse. Ein kleiner aber belebter Markt, bei dem es alle möglichen Leckereien gibt. Sogar einen deutschen Stand haben wir gefunden, entschieden uns dann aber doch für einen “Hog” Burger mit Rucola und eine Fallafel für Steffi.

IMG_1034 (1024x768)In einer Unterführung entdeckte Elena noch eine Tafel, auf die jeder schreiben konnte, was er denn gerne noch vor dem Tod machen wolle. Elena möchte einfach nur leben “live” und hat sich damit an der Wand verewigt — und nein das “POOP” ist nicht von Ihr Winking smile

IMG_1045 (768x1024)Den Abschluss von unserem London Besuch bildete das Tate Britain mit seinen Kunstwerken aus allen Epochen vom 17 – 20. Jahrhundert. Die Bilder, so waren wir alle einer Meinung, waren jetzt nicht so wirklich unser Geschmack, aber das Lichterspiel am Eingang war auf jeden Fall ein Bild wert – und kommt auf dem Foto besser heraus, als es vor Ort zu beobachten war.

Den Abend beendeten wir in unserem Flat mit dem Film “Four weddings and one funeral” aus den 90ern. Super lustig und auch in englischer Sprache sehr einfach zu verstehen.

Damit waren leider die vier Tage schon wieder vorbei. Morgen geht es dann zurück nach München – bis zur nächsten Sightseeing Tour (über die Stadt müssen wir uns noch einigenSmile)

Nach dem Museumstag teilten wir uns heute: die Mädels machten die Oxford Street unsicher, die Jungs machten sich auf den Weg zum Null Meridian nach Greenwich.

IMG_0925 (768x1024)Wir lernten dort viel über die Navigation auf dem Meer im 18. und 19. Jahrhundert. Was uns so nicht bewusst war, welche Rolle die genaue Uhrzeit spielte. IMG_0940 (768x1024)Nur so konnte der genaue Breitengrad ermittelt werden. Dazu musste die Uhrzeit am aktuellen Ort (was durch den Sonnenstand / Sterne ermittelt werden konnte) ins Verhältnis zur Zeit am Startort gesetzt werden. Daraus konnte der Längengrad und aktuelle Ort ermittelt werden.

Das große Problem: es gab keine Uhren, welche die Zeit genau halten konnten. Dadurch gab es immer wieder Unglücke auf See. Das britische Observatorium setzte daraufhin einen hohen Preis für denjenigen aus, der eine Uhr fIMG_0934 (768x1024)ertigstellen konnte, welche die Uhrzeit während der Überfahrt sekundengenau halten konnte. Und am Ende nach 4 Versuchen hatte es Harris geschafft. IMG_0931 (768x1024)Im Museum waren die verschiedenen Versuche ausgestellt – und mit dem letzten hatte er es wirklich geschafft.

Daher hat der Nullmeridian seine Bedeutung – gegen ihn wurde die Zeit gemessen und für eine sehr lange Zeit auch die Referenz gehalten.

Mit dem Hintergrund, war es auch was besonderes mit einem Fuß im Westen und anderen im Osten den Nullmeridian zu stehen.

IMG_0948-Montage (435x1024)Aber das war noch nicht alles – IMG_0927 (1024x768)Greenwich hat natürlich noch immer ein Observatorium mit einem riesigen Teleskop – eine wunderbare Aussicht über London und einen roten Ball auf der Spitze des Gebäudes. Der rote Ball zeige früher, wann die Fischer heim oder raus fahren sollten, in dem er entweder oben an der Spitze oder wie in dem Bild unten war.

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Nach dem Museum, mussten wir zu einem weiteren Museum im Osten der Stadt aufbrechen – dem “The Who Shop”, in dem Marius einige Mitbringsel für seine Freunde kaufen musste. Wer The Who nicht kennt, der muss bei Marius nachfragen.

Wie in jedem Städteurlaub in der Vergangenheit gibt es einen Museumstag, der dieses Mal sogar bei gutem Wetter erfolgen musste. Die Sonne war uns wirklich in diesen Tagen wohl gesonnen und schien uns auch am zweiten Tag fast durchgängig vom fast wolkenlosen IMG_0891 (1024x768)Himmel. Der Vorteil in London – alle Museen sind kostenlos, um jedem Bürger die Möglichkeit zu geben diese zu besichtigen. Unsere Wahl fiel auf das British Museum, da wir es vor allem auf das Altertum abgesehen hatten.

Die Ausstellungsstücke von Mesopotamien und IMG_0898 (768x1024)natürlich Ägypten sind einfach klasse. Welche Dinge schon damals mit einfachen Mitteln hergestellt werden konnten, versetzt einem immer wieder ins Staunen. Highlight war der Rosetta Stein, der die Basis für die Entschlüsselung der Hieroglyphen bildet.

IMG_0900 (768x1024)Nach diesen anstrengenden Stunden mussten wir uns erst einmal stärken. Zu unserer Überraschung fanden wir zwischen den ganzen “Pret a manger” eine Shake Shack, dessen Burger wir schon in New York kennenlernen durften.

Mit neuer Kraft nahmen wir das nächste Ziel ins Visier: den Tower und die Tower Bridge. IMG_0906 (1024x768)Die Ausmaße der beiden sind wirklich beeindruckend.

Nach all den alten Gebäuden, musste noch ein Abschluss des Tages her: ein magischer Ort, den wir am Bahnhof Kingscross fanden: die IMG_0914 (768x1024)Platform 9 3/4, an dem Harry Potters Zug abfährt. Leider waren die Fahrkarten schon ausverkauft Smile

Der Abend brachte ein weiteres Highlight – wir waren bei Marius Gasteltern eingeladen, bei denen er während seines Westminster Austauschs seine Zeit verbringen durfte. Wir hatten fantastische Stunden. Unter anderem haben wir erfahren, dass Francis, Marius Austauschschüler den IMG_0921 (768x1024)Wettbewerb in seiner Schule am Pancake Tuesday gewonnen hat. Dabei wirft der Koch einen Pfannkuchen über einen Stab, der etwa in einer Höhe von 5m angebracht ist. Der Schüler von etwa 40, der den größten Teil des Pfannkuchens ergattert, gewinnt.

Spät am Abend ging es dann zurück mit der Tube nach Hammersmith und nach 13km fielen wir am frühen Morgen müde ins Bett.

Der erste Tag begann laut – sehr laut. Den Rauchmelder haben wir erst bemerkt, als er losging. Die Waffeln hatten wohl ein wenig zu viel Rauch erzeugt und das Fenster stand nicht offen. Doch das Problem hatten wir nach einem kurzen Schreck schnell gefixt.

Erster Punkt auf unserer heutigen Tour war Hydepark – das Wetter spielte einfach mit. Sonne pur, die Wiesen schon grün und man sah, dass die Gärtner ihre helle Freude hier haben, die Blumenbeete vorzubereiten. Vor allem vor dem Buckingham Palace schön zu sehen mit roten und gelben Tulpen:

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Weiter nach Osten am anderen Ende der Prachtstraße konnten wir das Horesguardhaus von außen bewundern:

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IMG_0776 (768x1024)Über den Trafalgar Square erreichten wir anschließend Westminster mit Big Ben. Die Themse überquerten wir zum ersten Mal über die Westminster Bridge, bevor wir über die Milleniumsbridge wieder zurück zum Nordufer gelangten, um endlich auch einen Happen zu uns zu nehmen. IMG_0785 (1024x1024)

Auf dem Weg dorthin hatten wir schon unser erstes Highlight dieses Urlaubs im Visier: den Shard – das höchste Gebäude der Stadt.

Elena hatte die Wettervorhersage angeschaut und IMG_0834 (1024x768)daraufhin hatten wir schon gestern die Karten für 19:00 Uhr bestellt, um den Sonnenuntergang 10 vor 8 anzusehen. Obwohl der Eintritt nicht ohne ist, hat es sich wieder (nach dem Rockefeller Center in New York) gelohnt. Wir konnten schon 18:30 auf den Turm in den 73. Stock fahren und London von oben sowohl bei Tageslicht, untergehender Sonne sowie in der Nacht genießen. Einfach fantastisch!

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Zuhause angekommen, mussten wir erst einmal unsere Gesichter versorgen. Das Wetter hatte es so gut mit uns gemeint, dass die Sonnenbrillen einen bleibenden Eindruck zwischen dem Sonnenbrand hinterlassen hatten Smile

22:51 – wir sind in unserer Wohnung in London eingezogen und haben uns breit gemacht Smile. Alle sind zufrieden und glücklich – eine Londoner Stadtwohnung, wie man sie sich nur vorstellen kann – klein, eng, aber absolut schnuckelig mit einer gut ausgestatteten Küche. Aber der Reihe nach!

Heute morgen waren erst noch Reparaturen angesagt – um 8:30 kam der Rollladenbauer IMG_0686 (817x1024)und musste den Rollladen in Marius Zimmer richten. Nach so vielen Jahre, hatte der Kunststoff endlich nachgegeben und die Führung hatte sich verabschiedet – nach einer halben IMG_0679 (768x1024)Stunde war der wieder gerichtet und wir konnten uns auf den Aufbruch konzentrieren.

Um 3 fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen, damit wir auch noch lange genug die Lounge genießen können — leider ein wenig zu früh: der Check-In hatte noch gar nicht geöffnet. Kaum in der Lounge angekommen, mussten natürlich auch die Abi-Vorbereitungen weitergehen, gestärkt vom Buffet Winking smile. Da kann ja nichts mehr schief gehen.

Pünktlich um 18:50 legte unser Flieger dann vom Gate ab und schnurstracks düsten wir nach London. Nicht ohne ein paar herrliche IMG_0698 (1024x768)Schnappschüsse über den Wolken zu machen. Das Wolkenbild ist von Elena, London aus der Vogelperspektive von Marius. Elena und Steffi hatten ihren Spaß im Flieger. Schön wurde der Kopfhörer geteilt und der Flieger fast mit Karaoke beglückt.

Von einer Außenposition am Flughafen brachte uns der Bus zum Terminal 5, wo wir noch nicht mal 10 min. später unsere Koffer schon hatten. Das gab uns noch die Zeit 4 Oyster Karten zu organisieren, mit denen wir die nächsten Tage die Tube in London nutzen können. Unser Ziel war Hammersmith, von wo wir unser Appartement in 15 min. erreichten. Nach kurzer Einweisung buchten wir gleich unser erstes Highlight für morgen: Karten, um den Sonnenuntergang vom höchsten Gebäude in London zu beobachten: den Shard. Kein günstiges Vergnügen, aber das Wetter soll morgen nochmals top werden und damit wollen wir die Gelegenheit nicht verpassen.

So – jetzt genug für heute – nach deutscher Zeit ist es jetzt schon kurz nach Mitternacht. Mal sehen, wie wir heute Nacht in unseren Betten schlafen werden!

 

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Morgen geht es los zu unserer nächsten Städtetour nach London. Marius und Elena waren beide im letzten Jahr schon dort gewesen und können uns daher die schönsten Ecken zeigen. Zudem freuen wir uns die Gasteltern von Marius zu besuchen und werden bei der Gelegenheit auch eine Führung in Westminster bekommen.

Noch ein Tag Smile

Die Lage in München hatte sich wieder beruhigt und auch unser Austauschüler konnte nach Salzburg aufbrechen, somit lief die Entscheidung auf einen Kompromiss hinaus: den direkten Durchstieg nach Pertisau und am Abend zurück mit dem Bus.

IMG_2064 (1024x1024)Unsere Oberschenkel brannten noch vom gestrigen Tag. Der Grund, dass wir uns für einen kleineren Anstieg über die Plumsjochhütte statt dem Durchstieg an der Lamsenjochhütte vorbei entschieden – 300 Höhenmeter weniger rauf und runter Smile

IMG_2065 (1024x1024)Beim Aufstieg konnten wir die Auswirkungen des diesjährigen Sommers live sehen: viele Ausspülungen und sogar Muren haben den Anstieg ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, trotzdem ist er noch gut begehbar.

IMG_2082 (1024x731)IMG_2076 (768x1024)Die Plumsjochhütte ist eine absolute Empfehlung. Etwa 300 Jahre alt, relativ klein und mit einem Plumsklo ausgestattet, erlaubt sie einen Blick hinaus bis nach Hinterriss und auf das Gamsjoch unseren gestrigen Berg. Ein Bild mit IMG_2081 (768x1024)Weissbier neben “unserem” Gipfel darf da natürlich nicht fehlen.

IMG_0362 (1024x768)Auch wenn wir den Oberschenkeln eindrücklich sagten, dass der Weg nach unten nicht schlimm ist, merkten sie doch schnell, dass es wieder über 700 Höhenmeter zum Achensee waren. Nach einer Stärkung am Ende des Tales begann der Weg 1.5 Stunden hinaus nach Pertisau zur Karwendelbahn.IMG_2093 (1024x768)

IMG_2084 (768x1024)Ein letzter Kaiserschmarrn, dann ging es um 17:00 Uhr mit dem Bus und einem Busfahrer zurück zum Tegernsee, der wohl jeden Menschen zwischen Achensee und Tegernsee zu kennen schien – am Fußballfeld fuhr er dann auch mal langsam vorbei, um mitzubekommen, wie es denn läuft. Auf die Minute genau kamen wir IMG_0515 (1024x1021)am Tegernseer Bahnhof an, von wo es mit der BOB nach München ging.

Erster Stopp war allerdings schon Schaftlach – Gewitter hatten die Strecke nach Holzkirchen beschädigt. 45 min. später kamen die Ersatzbusse, die uns nach Holzkirchen brachten. Die S3 stellte sich danach an den Stau auf der Hauptstrecke an, weil der Ostbahnhof kurz vorher noch gesperrt war. Damit nicht genug – Marius und Steffi holten mich bei einem mächtigen Gewitter um 21:30 in Lochhausen ab (Strecke nach Puchheim ist gerade Baustelle) und brachten mich durch kleine Überschwemmungen sicher nach Hause.

Die nächsten Touren im Karwendel und Rofan sind schon geplant – fehlt jetzt nur noch ein wenig Zeit, die durchzuführen.

… eine super Tour – und wir hätten schon viel früher ins Karwendel einsteigen sollen.

IMG_2002 (1024x320)Wie schon geschrieben, um 6 Uhr kitzelte uns die Sonne aus dem Schlaf – und nach und nach hörte dies auch das Ganze Lager in der Hütte (die Tür nach draußen und zum Bad würden evtl. doch ein wenig mehr Öl vertragen Smile)

IMG_2028 (1024x442)IMG_2003 (966x1024)Das Wetter war bis 12 Uhr gut gemeldet – und daher ging es ohne Frühstück auf die Strecke, die uns nach 3 weiteren Sonnenaufgängen über verschiedenen Bergkuppen, zunächst eineinhalb Stunden auf einem angenehmen fast geraden Weg um die Gumpenspitze herum zum Einstieg führte.

Danach war das Schlendern auf dem Weg vorbei – jetzt mussten 700 Höhenmeter auf mehr oder weniger direktem Weg erklommen werden. Einige Kletterpartien waren dabei inclusive…

IMG_0445 (1024x783)Um uns herum waren wohl dank der frühen Zeit zahlreiche Gämsen und auch Murmeltiere zu beobachten, die putzig auf dem Weg mit ihren Kleinen vor uns die Flucht suchten.IMG_0415 (834x511)

Ausgepowert, aber mit einem fantastischen Gefühl war der Gipfel des Gamsjochs schon um 10 Uhr erklommen. Eine grandiose Sicht auf das nördliche Karwendel und auch auf unser Ziel in der Eng waren der Lohn. IMG_2038 (1024x207)

IMG_2040 (1024x911)Leider hatten wir von unserer Kaiserrunde nichts dazugelernt – und wieder einmal zu wenig Getränke dabei, IMG_2041 (1024x605)was uns beim wirklich brutalen Abstieg über knapp 1200 Höhenmeter einholte. Unsere Empfehlung: mindestens 2-3 Liter Wasser im Gepäck zu haben ist für diese Tour sehr von Vorteil – es gibt keine Hütte auf dem Weg und der Abstieg zieht sich am Ende wie ein Kaugummi.

IMG_2051 (1024x768)Aber auch jeder noch so lange Abstieg findet irgendwann ein Ende — unseres war der erste Gasthof am Ende der Eng, in dem wir unseren Flüssigkeitshaushalt mit allen möglichen Getränken auffüllten. Nur 10 min. weiter war dann unser Domizil für die heutige Nacht, der Berggasthof Eng mit eigener Dusche im Doppelbettzimmer – was ein Luxus Winking smile. Nachdem Samstag schlechtes Wetter IMG_2056 (1024x768)gemeldet wurde, planten wir kurzerhand eine Rundtour und reservierten gleich für die Folgenacht.

Dusche – Kuchen – Trinken – kleines Nickerchen und danach das Abendessen mit einem riesigen Brotzeitteller, eigentlich genial – bis die ersten Nachrichten über den Amoklauf über Whatsapp eintrudelten. Aber nachdem Steffi Marius von der Isar abgeholt hatte und sicher daheim war, konnten wir aufatmen – ab 20:00 Uhr war dann der Fernseher an, um die letzten Nachrichten von den Vorfällen in München zu bekommen. Der Plan für den nächsten Tag wurde dann nochmal überdacht aber auf den nächsten Tag verlegt.

© die Tierbilder sind vom Tobi Smile

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