Rainer's Blog

Life is an adventure – das Leben ist ein Abenteuer

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Der letzte Tag bringt uns in eine andere Ecke von Rom. Nach einem kurzen Check, wann die Busse zum Flughafen fahren und einem kurzen Frühstück, ging es zur Spanischen Treppe. Ein kurzer Blick in die Kirche an der Spitze der Treppe (der Gottesdienst hatte gerade angefangen) musste genügen, bevor wir die Villa Borghese erkundeten. image

Wieder wurden wir überrascht, dass die Villa nicht wirklich ein Gebäude ist, sondern etwa vergleichbar mit dem Englischen Garten ist – mit vielen Statuen, kleinen Seen und Tempel, sowie einladenden Cafés. Der richtige Start in den Morgen. Wer Stufen hinaufsteigt, muss imageirgendwann auch in den Genuss kommen, die Höhenmeter wieder herunterzugehen – und unser Ziel war die Piazza Populare, die über eine direkte Strasse mit dem Nationaldenkmal verbunden ist. Mitten auf dem Platz steht wieder ein riesiger Obelisk, der um einiges sogar älter als Rom ist (um die 4000 Jahre), wie ich bei einer Gruppe mitlauschen durfte.

Der Weg zurück führte uns noch am Mausoleum von Augustus (das gerade renoviert wird) und dem Justizpalast vorbei. Ein kurzer Stopp an der Engelsburg, dann holten wir unser Gepäck und mit dem Bus fuhren wir zurück zum Flughafen.image

Hier sitzen wir nun und hatten noch genug Zeit die Erinnerungen über einen schönen und bestimmt nicht letzten langen Wochenendausflug niederzuschreiben Winking smile

Die nächste Stadt kann kommen.

imageDer heutige Tag stand ganz im Licht des früheren Roms. Nach einem kurzen Frühstück war das Pantheon unser erstes Ziel und weil wir so früh dort waren, konnten wir ohne Anstehen und noch viel besser ohne imageEintritt hinein. Die Dimensionen sind gigantisch – ein Kuppelbau dieses Ausmass zu der Zeit der Erbauung ist wirklich imageder Wahnsinn. In der Mitte der Kuppel ist ein Loch, in das die Sonne immer wieder andere Lichtspiele erzeugt. Unten gibt es dafür kleine Löcher, durch die der Regen abfließen kann – Planung ist halt alles.

Ein kurzer Cappuccino und weiter gings zum Kolosseum. Auch hier waren zum Glück die Schlangen nicht lang und nach 30 min. waren wir schon drin. “Brot und Spiele” – das war Rom und mit ein wenig Fantasie werden die im Kolosseum wieder lebendig.image Tiere, die in den unterirdischen Katakomben gehalten und mit Seilzügen nach oben gebracht wurden. Gladiatoren – an einem Tor glorreich empfangen und am gegenüberliegenden Tor imagevielleicht tot herausgetragen. Senatoren auf den besten Sitzen und der Plebs ganz oben auf den billigen Holzbänken. Das Ganze geschützt mit einem riesigen Segel über der Arena, damit die Besucher keinen Hitzeschlag bekommen. Eine Zeitkapsel wäre super, um das einmal live zu sehen.

Auf den Rat von Papa war der nächste Stop die Lateranbasilika — und der Tipp war gut! Auch wenn sie nicht im Vatikan steht, gehört sie zum imageStaatsgebiet des Vatikan. Hier wurden verschiedenste Konzile veranstaltet und die Lateranverträge zwischen Italien und dem Vatikan unterschrieben. Im Altar sollen letzte Reste des ehemaligen imageHolzaltars von Petrus eingeschlossen sein – und die Köpfe von Petrus und Paulus sind über dem Altar zu finden.

Gegenüber der Lateranbasilika befinden sich die heiligen Stufen. Jesus soll diese Stufen bei seiner Verurteilung im Palast des Pontius Pilatus hinaufgestiegen sein. Die Stufen nur auf Knien bestiegen werden – die Treppen parallel sind prunkvoll mit Szenen aus dem alten und neuen Testament geschmückt.

Zurück beim Kolosseum mussten wir uns mal wieder anstellen, um das Forum Romanum zu besuchen. imageWas wir hier sahen, übertraf unsere Erwartungen bei weitem. Wir dachten, dass es eine kleine Fläche mit ein paar Ruinen wäre – hatten aber nicht damit gerechnet, dass wir die Überreste des größten Palastes der Antike sehen konnten. Auch hier – mit ein wenig Fantasie – wird die Geschichte sofort wieder lebendig. Gepaart mit einem Blick über Rom ein unvergessliches Erlebnis.

Geschafft von doch einige Kilometern steuerten wir die Piazza Navona an, um den Abend gemütlich mit Pasta, Pizza und Rotwein zu beenden. Müde und geschafft waren wir froh, dass wir später im Bett die Füße hochnehmen konnten.

Der Tag begann früh – unsere geführte Tour durch den Vatikan war schon für 08:30 geplant. Glücklicherweise war genau neben unserem Hotel ein kleines Kaffee, in dem wir trotzdem noch gemütlich einen Kaffee und ein Croissont mit bestimmt einem halben Pfund Nutella drin genießen konnten.image

Genau neben dem Vatikan trafen wir unsere Stadtführerin, die uns in einer kleinen Gruppe zum und durch das Vatikanischen Museum führte. Es war ein Vorteil diese Tour zu buchen, da wir uns imageeiniges an Wartezeit sparen und uns in der gegebenen Zeit auch auf die wichtigen Sehenswürdigkeiten konzentrieren konnten. Beeindruckend waren schon Rafael’s Zimmer mit den vielen Wandgemälden – der imageHöhepunkt, wie kann es auch anders sein, war die Sixtinische Kapelle, in der weder fotografiert noch geredet werden durfte. Altes und neues Testament gepaart mit der Geschichte, wie Michel del Angelo diese Kapelle gestaltete. Dabei konnte er sich selbst verewigen und natürlich auch eine kleine Gemeinheit einbauen (der Hüter der Hölle sah aus wie sein ständiger Aufpasser im Vatikant Winking smile)

imageVon der sixtinischen Kapelle gelangten wir in die Kathedrale, die leider schon für ein späteres Event an einigen Stellen abgesperrt war. Die Dimensionen sind wahnsinnig imposant, was sich ein wenig später noch verstärkte, als wir die Kuppel des Petersdom imagebestiegen. Von oben hatten wir einen wunderschönen Blick auf die 7 Hügel von Rom und konnten einige der Sehenswürdigkeiten sehen, die am nächsten Tag anstanden.

imageVom Petersplatz mussten wir noch kurz zum Einchecken, da wir am Abend zuvor nur die Schlüssel übernommen, jedoch noch nicht die Formalien erledigt hatten. Auf dem Weg konnten wir dann das erste Mal erleben, wie man sich in den kleinen Gässchen verirren kann Smile — nach kleinen Umwegen hatten wir den Check In gefunden. Den Rückweg zum Zimmer nutzten wir für eine kleine “Mittagsjause”, die wir zum ersten Mal in diesem Jahr draussen essen konnten. Frisch gestärkt …. war erstmal eine kleine Siesta fällig.image

Am frühen Abend machten wir uns auf, um die nächsten Sehenswürdigkeiten anzugehen. Zum Glück biss uns “der Mund der Wahrheit” nicht die Hand ab (warum sollte er das auch machen? Winking smile)

imageZur Basilika Santa Maria in Ara Coeli durften wir noch einmal zahlreiche Stufen in Angriff nehmen (der Weg zur Kuppel zum Petersdom hatte auch über 360 Stufen), was aber mit einem schönen Blick über Rom bei untergehender Sonne belohnt wurde. Gleich nebenan steht ein gigantisches Bauwerk aus Marmor: der Altare del la patria. Auch in der Neuzeit konnten die Römer gigantisch bauen – hier zum Gedenken an ihren ersten König und ihre Soldaten im ersten Weltkrieg. Mit Beleuchtung sieht dieses nochmals gigantischer aus.image

Wie schon Steffi sagt: “man muss sich in Rom treiben lassen” – genau das taten wir danach. Am Forum von Trajan vorbei (oder besser gesagt, von dem was noch übrig ist) verloren wir uns in den kleinen Gässchen, bis wir auf einmal am Trevi Brunnen wieder auftauchten. Am Abend in Licht getaucht sehr sehenswert — anscheinend hatten auch zahlreiche andere Touristen die Idee, wir haben allerdings gehört, dass es im Sommer noch einige mehr sind. Ein kurzes Abendessen auf dem Weg zurück beschloss den Tag.

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imageJeder Tag muss genutzt werden – Carpe Diem Smile. Und weil Steffi am Donnerstag noch arbeiten musste, ging es erst am frühen Nachmittag für mich mit der S-Bahn los. Direkt von der Arbeit stieg Steffi in Oberschleißheim zu und gemeinsam fuhren wir weiter zum Flughafen.

Auch wenn ich schon einige Zeit nicht mehr unterwegs imagewar, zahlt sich der Senator Status immer noch aus und versüßte uns imagedie Wartezeit bis zum Start nach Rom. Auch bei der Platzwahl erweist sich der Status als Vorteil: wir beiden hatten die Plätze am Notausgang und konnten trotz vollem Flieger gemütlich die Beine ausstrecken. Das Wetter erlaubte es uns einen super Blick auf die Alpen zu werfen, bevor es schon wieder in den Anflug nach Rom überging.

Dort angekommen mussten wir noch kurz auf unseren imageTransfer warten, der uns durch den Feierabendverkehr zu unserer imageUnterkunft brachte. Die wiederum lag direkt gegenüber der Engelsburg und keine 15 min. vom Vatikan entfernt. Kurzer Aufenthalt im Zimmer und ab ging es zum ersten abendlichen Sightseeing und später Abendessen, das nach dem Aufenthalt in der Lounge zuvor, sich auf ein Brouchetta beschränkte – gepaart mit einem Glas Rotwein. So kann das lange Wochenende beginnen Winking smile

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Nach knapp zwei Jahren geht es nun zur zweiten Etappe unseres langjährigen Projektes München – Venedig. Immer noch im S-Bahn Bereich nutzten Tobi und ich unsere zweite Feierabendtour 2018 (fast schon Rekord) für die Strecke von Schäftlarn nach imageWolfratshausen, immer an der Isar entlang.image

Am frühen Nachmittag konnten wir noch im Hellen die Strecke starten, die im schönen Isartal stattfand, dort wo im Sommer die Flösser in die andere Richtung zahlreiche Gäste mit noch mehr Litern Bier von Wolfratshausen nach München bringen.

imageBesonders der Sonnenuntergang und die Bilder nach Einsetzen der Dunkelheit hatten es in sich. Die beiden Wehre auf dem Weg hatten es in sich.

Gemütlich nach knapp 2 Stunden konnten wir uns in der Flösserei stärken, bevor wir den Rückweg mit der S-Bahn antraten. Die nächste Strecke wird dann die S-Bahn Hemisphäre verlassen – wohin sie uns führt, wissen wir noch nicht Winking smile

Es waren milde Temperaturen und Sonne für den heutigen Tag gemeldet – und damit ging es mit dem Wohnmobil auf die erste Fahrt im neuen Jahr zum Spitzingsee. Schon bei der Anfahrt konnte ich an der Anzeige ablesen, dass der Föhn ganze Arbeit liefert. Während es unten am Schliersee noch 1 Grad hatte, wurden am Spitzingsee schon 9 Grad gemessen.

imageAllerdings war der blaue Himmel noch nicht wirklich zu sehen. Die Berge südlich des Vallepp waren wolkenverhangen und einige Regentropfen kamen aus den Wolken, die mich nötigten den Rucksack wasserdicht zu verpacken. Vom Westen waren jedoch die ersteimagen Streifen ohne Wolken zu erkennen – damit war der Tag genau richtig, um live zu erleben, wie sich ein Föhnsturm aufbaut Smile

Der Wind blies am Übergang zum Rotwandhaus schon heftig ins Gesicht, beim Besteigen der Rotwand ging es aber richtig zur Sache. Da es zudem ziemlich kühl war (die imageSonne war noch nicht da), war der Boden vereist und ziemlich glatt. Vorsichtig näherte ich mich dann dem Gipfel an, beließ es aber dann mit der Sicht aufs Gipfelkreuz – ich hatte schon auf dem Grad Mühe die Balance zu halten. Trotzdem ist die Sicht von der Rotwand immer wieder grandios – und heute war es mit dem Sturm ein besonderes Erlebnis.

Konzentriert ging es dann den Weg zur Rotwandhütte zurück, um nicht doch noch irgendwo auszurutschen. Die Gulaschsuppe half beim Aufwärmen und Warten auf die Sonnenstrahlen, imagedie auch kurze Zeit später erscheinen sollten. imageDer Rückweg war zwar immer noch windig, aber mit blauem Himmel und einer sensationellen Sicht hinüber zur Zugspitze ein Genuss.

Bei der Ankunft am Spitzingsee hatte sich der Himmel schon wieder zugezogen und der Wind war abgeflaut – was auf der anderen Seite ein schönes Bild vom zugefrorenen See zuließ.

Hat heute Spaß auf mehr Touren dieser Art gemacht Smile

Nach langer Zeit mal wieder ein Blogeintrag – aber die erste Feierabendwanderung 2018 mit Tobi ist es auf jeden Fall wert dokumentiert zu werden Smile.

imageBeim Angrillen am Neujahrstag wurde gleich der 03. ins Auge gefasst, um unsere alljährliche Wanderung von Andechs nach Starnberg anzugehen. Allerdings machte uns dann der heftige Sturm Burglind einen Strich durch die Planung. Die S-Bahn endete nicht in Herrsching unserem geplanten Ausgangspunkt, sondern schon in Seefeld – aber flexibel wie wir nun mal sind, startete die Wanderung nun in Seefeld. image

Von der S-Bahn wanderten wir in der Dämmerung hinauf zum Seefelder Schloss, von wo aus der Weg westlich am Widdersberger Weiher vorbei hoch über imagedem Pilsensee in Richtung Andechs geht.

Bei immer noch starkem Wind und einsetzender Dunkelheit packten wird auch bald die Stirnlampen aus, um den umgestürzten Bäumen und herabgefallen Ästen frühzeitig ausweichen zu können. Vor Kloster Andechs mussten wir auch kurzzeitig die Straße nutzen, da die Wege doch ziemlich matschig, rutschig und einige Male blockiert waren.image

Trotz schlechtem Wetter war die Klosterwirtschaft gut besucht. Wieder aufgewärmt bei einem Wammerl und dunklen Bier fällten wir die Entscheidung, dass unsere heutige Wanderung nicht weiter nach Starnberg geht. Wir wählten den einfacheren Weg übers Kiental nach Herrsching, der durch seine geschützte Lage frei von umgefallenen Bäumen/Ästen war.

imageEine kurze Einkehr beim Antenwirt beendete unsere heutige Auftaktwanderung – bemerkenswert war noch der Busfahrer des Schienenersatzverkehrs, der uns tatsächlich 10 min. in der Kälte warten ließ, bis er die Türen des Bus öffnete – aber was soll’s – wir nahmen es mit Humor und ohne Problem ging es zurück über Seefeld nach München.

… und hoffentlich bleibt es dieses Jahr nicht bei der einzigen Wanderung Winking smile

IMG_0964 (768x1024)Am letzten Tag unseres Aufenthalts hatten wir die Ehre, eine Privatführung von Kevin durch die Schule von Westminster zu bekommen – gepaart mit einigen IMG_0978-Montage (534x1024)Informationen zur Schule. Die Westminster Schule ist eine der angesehensten Schulen von England und die Aufnahme ist an einen Test gebunden. Um die Schule zu vergrößern und den Unterhalt sicherzustellen, hat die Schule das Glück, dass der Autor von “Winnie the Pooh” sein Vermögen zu 25% der Schule gestiftet hat. Nachdem vor ein paar Jahren die Rechte zu einem hohen IMG_0977 (768x1024)Preis an Walt Disney verkauft wurden, konnte das Geld zur Erweiterung der Schule eingesetzt werden. Unter anderem wurde ein altes Kloster zugekauft, das direkt neben der Schule gelegen ist.

Aus dem Hof kann man direkt den Tower des Parlaments sehen und der Innenhof atmet die lange Geschichte der Schule. Der Garten, der zur Westminster Abbey gehört, ist der älteste ununterbrochen bewirtschafteteIMG_0991 (1024x730) Garten in England (wahrscheinlich über 1000 Jahre).

Die Führung konnte uns nochmals einen Eindruck geben auf welcher besonderen Schule Marius drei Wochen verbringen durfte.

IMG_1017 (755x1024)Leider war uns der Besuch von Westminster Abbey danach nicht möglich. Aufgrund von Karfreitag waren keine Besichtigungen erlaubt, was uns aber nicht davon abhielt zur St. Paul’s Cathedral zu fahren und es dort zu probieren. Hier hatten wir Glück: über den ganzen Tag hinweg wurden hier Psalmen und Predigten vorgetragen. Somit war die Kirche für jeden zugänglich.

Nach den vielen Besichtigungen war es dann auch an der Zeit etwas für unseren Magen zu tun – ein Tipp von Bine und IMG_1024 (1024x768)Bertl brachte uns zum Borough Market in der Nähe der Milleniums Bridge auf der Südseite der Themse. Ein kleiner aber belebter Markt, bei dem es alle möglichen Leckereien gibt. Sogar einen deutschen Stand haben wir gefunden, entschieden uns dann aber doch für einen “Hog” Burger mit Rucola und eine Fallafel für Steffi.

IMG_1034 (1024x768)In einer Unterführung entdeckte Elena noch eine Tafel, auf die jeder schreiben konnte, was er denn gerne noch vor dem Tod machen wolle. Elena möchte einfach nur leben “live” und hat sich damit an der Wand verewigt — und nein das “POOP” ist nicht von Ihr Winking smile

IMG_1045 (768x1024)Den Abschluss von unserem London Besuch bildete das Tate Britain mit seinen Kunstwerken aus allen Epochen vom 17 – 20. Jahrhundert. Die Bilder, so waren wir alle einer Meinung, waren jetzt nicht so wirklich unser Geschmack, aber das Lichterspiel am Eingang war auf jeden Fall ein Bild wert – und kommt auf dem Foto besser heraus, als es vor Ort zu beobachten war.

Den Abend beendeten wir in unserem Flat mit dem Film “Four weddings and one funeral” aus den 90ern. Super lustig und auch in englischer Sprache sehr einfach zu verstehen.

Damit waren leider die vier Tage schon wieder vorbei. Morgen geht es dann zurück nach München – bis zur nächsten Sightseeing Tour (über die Stadt müssen wir uns noch einigenSmile)

Nach dem Museumstag teilten wir uns heute: die Mädels machten die Oxford Street unsicher, die Jungs machten sich auf den Weg zum Null Meridian nach Greenwich.

IMG_0925 (768x1024)Wir lernten dort viel über die Navigation auf dem Meer im 18. und 19. Jahrhundert. Was uns so nicht bewusst war, welche Rolle die genaue Uhrzeit spielte. IMG_0940 (768x1024)Nur so konnte der genaue Breitengrad ermittelt werden. Dazu musste die Uhrzeit am aktuellen Ort (was durch den Sonnenstand / Sterne ermittelt werden konnte) ins Verhältnis zur Zeit am Startort gesetzt werden. Daraus konnte der Längengrad und aktuelle Ort ermittelt werden.

Das große Problem: es gab keine Uhren, welche die Zeit genau halten konnten. Dadurch gab es immer wieder Unglücke auf See. Das britische Observatorium setzte daraufhin einen hohen Preis für denjenigen aus, der eine Uhr fIMG_0934 (768x1024)ertigstellen konnte, welche die Uhrzeit während der Überfahrt sekundengenau halten konnte. Und am Ende nach 4 Versuchen hatte es Harris geschafft. IMG_0931 (768x1024)Im Museum waren die verschiedenen Versuche ausgestellt – und mit dem letzten hatte er es wirklich geschafft.

Daher hat der Nullmeridian seine Bedeutung – gegen ihn wurde die Zeit gemessen und für eine sehr lange Zeit auch die Referenz gehalten.

Mit dem Hintergrund, war es auch was besonderes mit einem Fuß im Westen und anderen im Osten den Nullmeridian zu stehen.

IMG_0948-Montage (435x1024)Aber das war noch nicht alles – IMG_0927 (1024x768)Greenwich hat natürlich noch immer ein Observatorium mit einem riesigen Teleskop – eine wunderbare Aussicht über London und einen roten Ball auf der Spitze des Gebäudes. Der rote Ball zeige früher, wann die Fischer heim oder raus fahren sollten, in dem er entweder oben an der Spitze oder wie in dem Bild unten war.

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Nach dem Museum, mussten wir zu einem weiteren Museum im Osten der Stadt aufbrechen – dem “The Who Shop”, in dem Marius einige Mitbringsel für seine Freunde kaufen musste. Wer The Who nicht kennt, der muss bei Marius nachfragen.

Wie in jedem Städteurlaub in der Vergangenheit gibt es einen Museumstag, der dieses Mal sogar bei gutem Wetter erfolgen musste. Die Sonne war uns wirklich in diesen Tagen wohl gesonnen und schien uns auch am zweiten Tag fast durchgängig vom fast wolkenlosen IMG_0891 (1024x768)Himmel. Der Vorteil in London – alle Museen sind kostenlos, um jedem Bürger die Möglichkeit zu geben diese zu besichtigen. Unsere Wahl fiel auf das British Museum, da wir es vor allem auf das Altertum abgesehen hatten.

Die Ausstellungsstücke von Mesopotamien und IMG_0898 (768x1024)natürlich Ägypten sind einfach klasse. Welche Dinge schon damals mit einfachen Mitteln hergestellt werden konnten, versetzt einem immer wieder ins Staunen. Highlight war der Rosetta Stein, der die Basis für die Entschlüsselung der Hieroglyphen bildet.

IMG_0900 (768x1024)Nach diesen anstrengenden Stunden mussten wir uns erst einmal stärken. Zu unserer Überraschung fanden wir zwischen den ganzen “Pret a manger” eine Shake Shack, dessen Burger wir schon in New York kennenlernen durften.

Mit neuer Kraft nahmen wir das nächste Ziel ins Visier: den Tower und die Tower Bridge. IMG_0906 (1024x768)Die Ausmaße der beiden sind wirklich beeindruckend.

Nach all den alten Gebäuden, musste noch ein Abschluss des Tages her: ein magischer Ort, den wir am Bahnhof Kingscross fanden: die IMG_0914 (768x1024)Platform 9 3/4, an dem Harry Potters Zug abfährt. Leider waren die Fahrkarten schon ausverkauft Smile

Der Abend brachte ein weiteres Highlight – wir waren bei Marius Gasteltern eingeladen, bei denen er während seines Westminster Austauschs seine Zeit verbringen durfte. Wir hatten fantastische Stunden. Unter anderem haben wir erfahren, dass Francis, Marius Austauschschüler den IMG_0921 (768x1024)Wettbewerb in seiner Schule am Pancake Tuesday gewonnen hat. Dabei wirft der Koch einen Pfannkuchen über einen Stab, der etwa in einer Höhe von 5m angebracht ist. Der Schüler von etwa 40, der den größten Teil des Pfannkuchens ergattert, gewinnt.

Spät am Abend ging es dann zurück mit der Tube nach Hammersmith und nach 13km fielen wir am frühen Morgen müde ins Bett.

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